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	<title>Gernot Gawlik &#187; Micropayment</title>
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	<description>Onlinemarketing, E-Commerce, Google</description>
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		<title>Micropayment und die Gratiskultur &#8211; Gegensätze ziehen sich an</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 13:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gernot</dc:creator>
				<category><![CDATA[eCommerce]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; oder vielleicht doch nicht? Meine Umfrage zu diesem Thema ist seit heute beendet und ich möchte an dieser Stelle noch keine Auswertung der Daten vornehmen. Insgesamt haben jedoch 719 Teilnehmer daran teilgenommen und immerhin die Hälfte davon kennt den Begriff &#8220;Micropayment&#8221;.  Im Moment richtet sich der Fokus hauptsächlich auf den angeschlagenen Sektor des Verlagswesens. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; oder vielleicht doch nicht? Meine <a title="Mikrozahlung.de" href="http://www.mikrozahlung.de" target="_blank">Umfrage</a> zu diesem Thema ist seit heute beendet und ich möchte an dieser Stelle noch keine Auswertung der Daten vornehmen. Insgesamt haben jedoch 719 Teilnehmer daran teilgenommen und immerhin die Hälfte davon kennt den Begriff &#8220;Micropayment&#8221;. </p>
<p>Im Moment richtet sich der Fokus hauptsächlich auf den angeschlagenen Sektor des Verlagswesens. Im Printbereich wird auf stagnierende Absatzzahlen verwiesen. Ob das nun in der <a title="Schweiz" href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=80444" target="_blank">Schweiz</a>, in <a title="Italien" href="http://www.ksta.de/html/artikel/1231945320006.shtml" target="_blank">Italien</a> oder in <a title="NewYorkTimes" href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/der-niedergang-der-new-york-times/" target="_blank">NewYork</a> ist, überall wird um&#8217;s Überleben gekämpft und mit den Gedanken an Paid-Content gespielt.</p>
<p>Viel Literatur beschäftigt sich seit, man glaubt es kaum, seit über einem Jahrzehnt mit dem Thema der Mikrozahlung. Stellenweise erwürgte Nick Szabo 1999 mit seinem Artikel &#8220;<a href="http://www.gernot-gawlik.de/wp-content/uploads/2009/02/micrpapayments-and-mental-transaction-costs.pdf">Micropayments and Mental Transaction Costs</a>&#8221; (leider ist die Originalquelle nicht mehr erreichtbar) das Geschäftsmodell bereits im Ansatz aber auch der Artikel von <a title="Patrick Rademacher" href="http://www.ipmz.uzh.ch/page.php?site=abteilungen,medienoekonomie,team,patrick-rademacher&amp;expandable=2" target="_blank">Patrick Rademacher </a>mit der Publikation &#8220;Content is King &#8211; aber wer zahlt dafür?&#8221; aus dem Jahr 2007 sieht das Ganze eher kritisch aber fundiert und objektiv. <span id="more-132"></span></p>
<p>Aber irgendwie ist das auch eine etwas verzwickte Situation. Der Printbereich stagniert, Online-Inhalte sind gefragter denn je. Die folglicherweise dadurch entstehende Einnahmelücke aus den Printanzeigen kann aber durch reine Onlinewerbung nicht geschlossen werden. Also was tun, sprach Zeus&#8230;</p>
<p>Für viele liegt die Lösung in Geschäftsmodellen mit Micropayment-Bezahlprozessen oder Online Content Syndication oder sogar deren Verkünpfung. Wie das mit dem Micropayment geht macht ja die Stiftung Warentest erfolgreich vor. Läßt sich das Modell nicht einfach auf die komplette Medienindustrie übertragen? Warum funktioniert es bei Apple mit iTunes?  Auf dem Weg eine adäquate Antwort zu finden, stolpert man im Netz beispielsweise über interessante Diskussione wie <a title="Upload-Magazin" href="http://upload-magazin.de/?p=1806" target="_blank">diese</a> hier. Ich möchte auch an der Stelle die Antwort gleich vorweg nehmen: Es gibt noch keine!</p>
<p>Aber die Verlagshäuser werden wohl in Zukunft experimentieren müssen. Und da gibt es auch einen kleinen, aber feinen, Haken: Der Verlag, welcher zuerst eine Bezahlpflicht einführt, wird wohl erst einmal den Kürzeren ziehen. Man stelle sich eine Stadt vor in welcher es in jeder Bar Freibier gibt (welch&#8217; schöner Gedanke) und plötzlich verlangt ein Wirt Geld dafür. Es ist relativ einfach auszurechnen was dann passiert. In Anlehung an diese Analogie ist es wohl nützlich, wenn der Wirt hier zuerst einmal nur sein bestes Bier für einen kleinen Betrag anpreist. Wenn nun noch das Ambiente stimmt und die Zahlung relativ einfach von statten geht und, und das ist mit das wichtigste, das besondere Bier wirklich gut ist, dann - ja leider erst dann - kann das Geschäftsmodell des innovativen Wirts aufgehen. Im Übrigen denkt keiner daran, dass sowieso bald alle Bars der Stadt Insolvenz anmelden hätten müssen, da sich so etwas niemand erlauben kann. Aber in der Medienindustrie scheint der Printbereich das Ganze noch mittragen zu können.</p>
<p>Viele Journalisten geben jedoch Micropayment keine Chance. Unter dem Titel &#8221;<a title="Forget Micropayment" href="http://www.editorandpublisher.com/eandp/columns/stopthepresses_display.jsp?vnu_content_id=1003940234" target="_blank">Forget Micropayment</a>&#8221; wird bereits eine bessere Lösung vorgestellt welche es, so habe zumindest ich es herausgelesen, wohl eine Art Info-Flatrate für Bezahlinhalte vorsieht. Warum nicht.</p>
<p>Ich werde jetzt den Gewinner des iPods bekannt geben. Bin schon selbst gespannt. Die Umfrageergebnisse werde ich im Übrigen nach Abschluss meiner Bachelorarbeit hier bekanntgeben. Natürlich nur für einen kleinen Obolus über einen Micropayment-Bezahlprozess.<strong>Diese Artikel könnten Dich auch interessieren:</strong>
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		<title>Micropayment &#8211; Bezahlprozesse auf dem Prüfstand</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 10:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gernot</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Just zu dieser Zeit ist die Notwendigkeit ein funktionierendes Micropayment-Bezahlsystem in Deutschland auf die Beine zu stellen, wohl mehr denn je gegeben. Die größten Probleme sind hierbei, wie schon richtig in den Kommentaren auf Robert Basics Artikel erkannt wurde, die Kosten und der Verbreitungsgrad. Beim Verbreitungsgrad weise ich mal dezent auf das &#8220;Henne-Ei&#8221; Problem hin, denn wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Just zu dieser Zeit ist die Notwendigkeit ein funktionierendes Micropayment-Bezahlsystem in Deutschland auf die Beine zu stellen, wohl mehr denn je gegeben. Die größten Probleme sind hierbei, wie schon richtig in den Kommentaren auf <a title="Micropayment = MacroPainment" href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/11/26/micropayment-macropainment/" target="_blank">Robert Basics</a> Artikel erkannt wurde, die Kosten und der Verbreitungsgrad. Beim Verbreitungsgrad weise ich mal dezent auf das &#8220;Henne-Ei&#8221; Problem hin, denn wo keine Nutzer dort keine Verbreitung. <span id="more-106"></span></p>
<p>Nichts desto trotz gibt es eine stattliche Anzahl von (auch guten) Ansätzen derMicropayment-Bezahlprozesse. Paypal ist sicherteuer, jedoch verlangt ClickandBuy 1. noch mehr Prozente und 2. (seit neuem) auch eine monatliche Grundgebühr in Höhe von19,95 Euro. Das T-Pay Sammelsurium ist, wie im Beitrag von <a title="Micropayment - Mein Scheitern" href="http://mrtopf.de/blog/de/developer-portal-der-telekom-mein-scheitern/" target="_blank">mrtopf.de</a>ausreichend geschildert, nicht sehr nutzerfreundlich, aber abschließende Tests meinerseits stehen diesbezüglich noch aus. Erwähnenswert sind jedoch in diesem Segment auf jeden Fall die Lösung von infin-micropayment, welche es die Bezahlung durch Anruf einer Mehrwertnummer ermöglicht, oder auch die anonymste aller Systeme die paysafecard, welche zu unterschiedlichen Nominale an Tankstellen und dergleichen erhältlich sind. Nicht zu vergessen sei das Bonus-Bezahlsystem des (nach eigenen Angaben) größten Freemailers  web.de mit WEB.Cent.</p>
<p>Auch rücken momentan die Systeme sofortueberweisung.de und auch giropay (hier läuft im Übrigen gerade ein interessanter <a title="ZDNet - Sofortüberweisung gg Giropay" href="http://www.zdnet.de/news/tkomm/0,39023151,39199219,00.htm" target="_blank">Rechtstreit</a>, in welchem es grob um Rufschädigung und Falschaussagen geht) mehr und mehr in den Mittelpunkt, und zwar nicht nur um sekundäres Zahlsystem (bisher wurden die Micropayment-Prepaid-Systeme mit diesen Diensten &#8220;aufgeladen&#8221;), sondern eben auch als direkte Konkurrenz zu den oben genannten.</p>
<p>Auch im Bereich Handypayment tut sich wieder etwas. Nachdem Paybox in deutschen Landen grandios gescheitert ist, da diese Bezahlvariante einfach nicht angenommen wurde, war seit 2002 erst einmal lange Funkstille. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Paybox in Österreich einwandfrei funktioniert, obwohl am System rein gar nichts geändert wurde. Jetzt will Vodafone zusammen mit O2 in den Mobile-Payment (wie es international heißt) &#8211; Markt eintreten. Das Konzept von <a title="Mpass" href="http://www.mpass.de" target="_blank">mpass.de</a> hört sichgut an und könnte sogar funktionieren. Grundsätzlich soll eine Bezahlung von Vodafone und O2 Kunden bereits jetzt ohne Registrierung möglich sein. Für die Kunden anderer Mobilfunkbetreiber soll es nach kurzer Registrierung auf dem mpass Portal ebenso möglich sein, mit Ihren Mobiltelefonen zu zahlen. Über Händerkosten konnte ich bislang noch nichts in Erfahrung bringen.</p>
<p>Alles in allem darf man gespannt sein, was sich die nächsten Jahre an vorderster Mikrozahlungsfront tut und dass es funktioneren kann, weiß man ja spätestens seitdem die Stiftung Warentest mit <a title="Test.de" href="http://www.test.de" target="_blank">test.de</a> ohne Probleme schwarze Zahlen schreibt.<strong>Diese Artikel könnten Dich auch interessieren:</strong>
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