Happy Birthday Google !

Aus der kleinen Suchmaschine Google ist mittlerweile ein gigantisches Datenimperium entstanden. Aber jeder hat einmal klein angefangen, so auch Google. Die interessante, eigentlich recht kurze, Erfolgsgeschichte wird auf Googles Seite anhand einer Timeline wirklich nett dargestellt. Ein Blick auf diese Seiten ist wirklich lesenswert.

Picasa 3 seit heute verfügbar

Die Überraschungen nehmen kein Ende. Seit heute ist bei Google die neueste Version des seit langem nicht mehr aktualisiertem Picasa verfügbar. Die Version 3 ist leider vorerst nur in englischer Sprache verfügbar. Deutsche Anwender werden noch auf die Seite der Version 2.7 umgeleitet. Wer nicht warten kann erhält unter dieser Adresse (Link entfernt, da nicht mehr verfügbar) die englische Version.

Überraschung! Der Google Browser „Chrome“ ist da

Völlig überraschend brachte Google die Beta-Version seines Webseitenbetrachters heraus. Somit mischt jetzt ein ganz „Großer“ im Browsermarkt mit. Ich denke Microsoft wird sich durch die immer stärker werdende Konkurrenz zukünftig recht warm anziehen müssen. 

Der erste Eindruck des Google-Browsers ist genial. Die Installationsdatei ist gerade mal ein halbes Megabyte gross und die Installation an sich ist erwartet einfach. Chrome installiert sich nicht, wie so viele andere Browser, als Standardbrowser, sondern übt sich in Zurückhaltung. Alle Einstellungen, wie z.B. die Lesezeichen hat er bei mir aus Firefox schnell und korrekt übernommen.  Einzig das „Home“ – Symbol versteckt Google in der Default-Einstellung. Dies ist jedoch mit einem Klick auf die Optionen — > Grundeinstellung –> Homepage und hier durch Aktivieren das Hakens bei „Home-Schaltfläche auf der Toolbar anzeigen“ schnell behoben. 

Die Geschwindigkeit ist phänomenal und er besteht sogar auf Anhieb den berühmt berüchtigten ACID 2 Test. Das „Eingabefeld für alles“ gefällt mir wirklich gut. Egal ob „Suche“ oder „URL“, die Vorschläge passen sich in Echtzeit der aktuellen Eingabe an. Die dynamischen Tabs können auch überzeugen. Das sortieren der Tabs war auch im Firefox möglich, das herausziehen eines Tabs, welches sich widerum in ein eigenständiges Fenster verwandelt habe ich so noch nicht gesehen. Im sog. Inkognito-Modus kann man sich frei von der Datensammlung des Chrome-Browsers bewegen. D.h. die besuchten Seiten werden nicht im Verlauf erfasst, die in diesem Modus eingegebenen Suchworte und Formulardaten werden temporär gespeichert, bis der Modus wieder verlassen wird.

Auch an die Entwickler wurde gedacht: So öffnet sich der Quelltext nicht im schnöden schwarz/weiß, sonder im bunten Syntax-Highlighting und sogar mit Zeilennummern versehen. In der eingebauten Javascript-Konsole kann man sich sogar die Ladezeiten, die Stylesheets und die Mediadaten anzeigen lassen.  

Anwendungsverknüpfung, Ausfallkontrolle, Einstellungsimport, Einfachere Downloads, erhöhte Sicherheit sind weitere angepriesene Features des Browsers und können in Flashfilmen auf der Chrome Seite betrachtet werden. 

Ich persönlich bin begeistert von dieser, m.E. wirklich stabilen, Beta-Version des Browsers und denke, dass der „Run“ auf diesen Browser richtig groß werden wird.  Etwas Kritik muss ich jedoch an der RSS-Implementierung ausüben. RSS-Feeds können im Browser nicht betrachtet werden, zumindest nicht stilvoll. Ex erschein ein einziger „Textbrei“ bei Eingabe einer RSS-Feed URL. 

Über Kommentare und Meinungen zu Chrome würde ich mich natürlich freuen.

Kostenlose Potentialanalyse Google AdWords Optimierung

[Trigami-Review] Heute möchte ich kurz von meinem Auftraggeber Trigami über ein Produkt der Firma „Finnwaa GmbH“ berichten. Es handelt sich hierbei um das Angebot einer kostenlosen Potentialanalyse für Ihren Google Adwords Account.

Zum Produkt:

Grundsätzlich ist es in der heutigen Zeit schon fast sträflich als Unternehmen keine Google AdWords Kampagnen zu schalten. Wie ich in meiner Seminararbeit zum Schwerpunkt eCommerce feststellen musste, ist es aber alles andere als einfach eine solche Kampagne gut optimiert auf die Beine zu stellen. Es ist eben nicht damit getan, einfach einmal ein paar Schlüsselworte in eine Kampagne zu laden und dann das tägliche Budget auf einen Betrag x fest zu setzen. Um eine wirklich langfristig erfolgreiche Aktion durchzuführen bedarf es eben eines solchen Produktes, wie es von der offiziellen „AdWords  Qualified Company“ Finnwaa angeboten wird. Diese kostenlose Potentialanalyse beinhaltet von der Analyse Ihrer genutzten Keywords über eine Analyse der optimalen Biethöhe bis hin zu den Anzeigeinhalten. Folgende Punkte werden gemäß den Angaben des Unternehmens durchleuchtet:

  • Einsicht und Beurteilung des Kontos durch einen zertifizierten „Advertising Professional“
  • Einstellungen der Kampagnen in den gewünschten Google-Netzwerken bzw. Ländern
  • Analyse der relevanten Suchbegriffe Ihres Unternehmens
  • Analyse der Suchwortkombinationen und Keywordoptionen
  • Analyse der optimalen Biethöhe für Ihre Suchbegriffe
  • Analyse der Direktverlinkten URLs und der Effizienz der Anzeigeninhalte
  • Genaues Monitoring über das Google Advertising Professionals Center
  • Aussagekräftige Trafficanalyse und Budgetkontrolle
  • Bericht über alle relevanten Informationen als Excel-Sheet
  • Informationen über die neuesten Trends im Bereich Suchmaschinen und „Cost-per-Click“

Es ist nicht sehr sinnvoll für ein mittelständisches Unternehmen diese Arbeiten mal schnell nebenbei von einem Praktikanten durchführen zu lassen, sondern hier sollten schon professionelle Unternehmen oder Consulter zu Rate gezogen werden, oder reparieren Sie die Bremsen an Ihren Firmenwagen auch selbst?

Zum Unternehmen und deren Webpräsenz:

Ich möchte an dieser Stelle verdeutlichen, dass ich von Trigami nicht dazu verpflichtet werde nur positive Berichte zu verfassen. Ich darf durchaus Kritik dort üben, wo sie angebracht ist. An der Internetpräsenz des Jenaer Unternehmens gibt es zuerst einmal rein optisch überhaupt nichts aus zu setzen. Alles wirkt aufgeräumt, man findet sich gleich zurecht, die Seite ist nicht überladen und trotzdem sehr informativ und seriös. Besonders positiv zu erwähnen ist, dass bei der Erstellung der Webseiten darauf geachtet wurde, dass diese nach W3C valide sind. Ein weiterer Hinweis auf eine vorbildliche Arbeitsweise ist der im Impressum aufgenommene Google-Analytics Text in der Datenschutz-Rubrik, so wie es die AGBs seitens Google erfordern.

Fazit:

Als Geschäftsführer oder Marketingverantwortlicher eines mittelständischen Unternehmens würde ich die kostenlose Potentialanalyse und ein (vermutlich) damit verbundenes unverbindliches Angebot durchaus einfordern. Der Anbieter dieses Unternehmens erscheint mir kompetent und (in dieser Branche manchmal etwas schwieriger zu finden) vor allem seriös.

Die Ergebnisse der Google Online Marketing Challenge sind da!

Endlich können die Ergebnisse der GOMC abgerufen werden. Kurz möchte ich noch auf die Auswertung eingehen. Es gab eine Unterteilung in die Regionen Amerika, EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) und APAC (Asien und der pazifische Raum). Hier wurden dann die Teams nach Leistung wie folgt kategorisiert:

  • Winners and Finalists – Our Global Winner and Regional Winners and Finalists
  • Regional Semi-Finalists – The Top 50 in each region, not including our Winners and Finalists
  • Strong Campaign – The top 10% of teams not making the Semi-Finalists list
  • Good Campaign – Teams in the 70th to 89th percentile
  • Fair Campaign – Teams in the 40th and 69th percentile
  • Campaign Needs Improvement – The bottom 39% of teams
  • Campaign Ineligible – Teams who had active campaign days over 25 or under 7

An der Stelle freue ich mich natürlich darüber, dass sich unser Team mit der ID 5027026231 in den Top 50 mit der Bewertung Regional Semi-Finalists der Region EMEA gelandet ist. Wenn man etwas genauer hinschaut sieht man auch, dass wir in der Kategorie an vierter Stelle stehen. Zieht man jetzt den globalen und die drei Gewinner der EMEA Region ab, könnte man zu dem Schluss kommen, dass wir mit unserem Team auf Platz 8 von insgesamt 600 Teilnehmern der Region gelandet sind. Im Übrigen ist ein weiteres Team der FH-Würzburg unter den Top 3 gelandet und darf somit zu Google nach London fliegen.

Von diesem Blog geht jetzt erst mal ein Glückwunsch an die FH-Würzburg für die erbrachten Leistungen im Schwerpunktseminar eCommerce und ein Dankeschön an Prof. Dr. Mario Fischer für die Begleitung der Challenge!

Absolute Zahlen der Suchhäufigkeit im Google-Keyword-Tool

Seit gestern zeigt das Google-Keyword-Tool auch die absoluten Zahlen der Suchhäufigkeit an. Somit dürfte es SEOs nun deutlich leichter fallen eine vernünftige Keyword-Recherche durchzuführen. Auf einen wirklich guten SEO in meinem Bekanntenkreis möchte ich auch gleich mal an dieser Stelle verlinken. Ich denke Fabian hat nichts dagegen wenn ich etwas von meinem Wahnsinns-Pagerank an Ihn abtrete.

Im Übrigen habe ich diese Information aus dem Techdivision-Blog in welchem auch ein Screenshot zu sehen ist.

Datenschutz und Google Analytics: Ein Widerspruch?!?

Wie ich ja bereits in meinem Blog berichtete ist es problematisch hierzulande Google Analytics einzusetzen. Gemäß einer Pressemitteilung des ULD (Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein) vom 08. Juli 2008 ist der Einsatz eines Webseitenbetreibers dieses Tools ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz.

Auch in der XING – Diskussion „Ist Google Analytics böse?“ wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz problematisch sei. Der von mir vorgebrachten Problematik, dass die Daten außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes gespeichtert und ausgewertet werden, wurde lapidar mit dem Stichwort: Safe Harbour abgetan. Dieses Problem scheint jedoch zumindest nach der Ansicht des ULD eine etwas größere Rolle zu spielen, als es in der Diskussion erörtert wurde.

Interessant zu lesen sind in dieser Hinsicht auch die Anschreiben des ULD an die Webseitenbetreiber und an Google selbst.

Lively?!? Was ist denn das?

Wirklich überraschend las ich heute mittag einen kurzen Artikel in (wo denn sonst) den Google-News, welcher sich mit der Einführung Googles neuesten Streiches „Lively“ befasste. Es wird davon berichtet, dass „Lively“ ein SecondLife Pendant sein soll. Leider ist mir dies so noch nicht aufgefallen. In erster Linie ist es eine Möglichkeit mit 3D Avataren zu chatten. Berichtet wird hierüber übrigens im offiziellen Google-Blog in diesem Thread.

Dass ich bis dato diese „Lively“ nicht richtig testen konnte, bzw. ich stellenweise nicht weiß welchen Knopf ich wann drücken muss liegt vermutlich an der überraschenden Ankündigung und der damit verbundenen Serverüberlastung.

In wie fern diese Plattform zu Marketingzwecken eingesetzt werden kann erschließt sich mir vermutlich erst dann, wenn ich es zum „laufen“ bekommen habe. Ich werde auf jeden Fall „Lively“ mit Argusaugen beobachten.

Update: So, anscheinend habe ich ein unglaubliches Glück mit Google-Tools. Erst die Probleme mit den Diskussions-Gruppen und jetzt den „Joining Room… – Bug“. Ich glaube BETA-Version ist etwas optimistisch ausgedrückt vom Mountain Viewer Unternehmen. Ich bin gespannt wie lange es dauert bis ich einen funktionsfähigen Account erhalte.

Google Mail für Handys

Ich hatte meine Hoffnung schon aufgegeben, aber dann habe ich mich doch noch einmal drauf und dran gemacht um diese kleine, aber feine Java Datei für mein Sony Ericsson K510i zu finden. Vor ca. einem halben Jahr war ich ein paar mal darauf angewiesen von unterwegs meine Mails abzurufen. Ich musste damals umständlich den Handy-Browser aufrufen und natürlich auch jedesmal meine Login-Daten eingeben. Als Vereinfachung dieses doch sehr umständlichen Szenarios hatte ich dann mobil, über den Link http://mail.google.com/app/, eine von Google bereitgestellte jar-Datei herunterladen und installieren können, um dann mittels dieser Java-Applikation die Mails komfortabel abrufen zu können.

Kurze Zeit später wollte ich über diesen Link diese Datei auch auf dem Handy meiner Frau installieren jedoch kommt man im Moment mit diesem Link nicht sehr weit. Folgender Text erscheint:

In Deutschland können wir keinen E-Mail-Zugriff unter „Gmail“ anbieten. Der Name in Deutschland lautet „Google Mail“.

Wenn Sie in Deutschland unterwegs sind und auf Ihre E-Mails zugreifen möchten, können Sie http://mail.google.com in Ihrem Browser eingeben oder unsere Anwendung unter http://mail.google.com/app herunterladen.

Seltsamerweise ist das mittlerweile eine „Endlos-Schleife“, denn weder über den einen, noch über den anderen Link kann man die Software herunterladen. Dabei kommt „Gmail“ noch nicht einmal in dieser URL vor.

Zu meinem Glück war dann auch noch das Mikrofon meines Sony Ericsson defekt, so dass ich es zur Reparatur einschicken musste um danach festzustellen, dass ich die Java-Datei natürlich nicht gesichert hatte.

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