Webseiten-Analyse

Unter seitenreport.de kann man seine Webseite in über 40 Kernbereichen analysieren lassen. WueWeb kommt auf über 70%, was sicherlich kein schlechtes Ergebnis ist. Das Seitenanalysetool ist mit einer durchschnittlichen Analysezeit von 40 Sekunden auch relativ flott. Eine Begrenzung der durchzuführenden Analysen gibt es nicht. Unregistriert bekommt man eine Handvoll Analysedaten, wie z.B. den Google-PR, die Yahoo-Backlinks, Seitenaufrufe, ausgehende Links, etc nicht angezeigt.

StudiVZ liegt im Seitenreport-Ranking mit 91,41% vorne. Überraschend (für mich) gefolgt von phpbb.de mit 90,78%.

Interessant ist auch, dass man bei der Benutzung von Google Analytics gleich mal ein paar Bewertungspunkte, aus Datenschutzgründen, abgezogen bekommt. Um mein Ergebnis zu verbessern könnte ich ja kurzfristig den Code herausnehmen. Ich weiße übrigens in meinem Impressum auf die Nutzung von Analytics hin. Ich hoffe das macht jeder 🙂

Ein schon länger existierendes Analysetool ist auf seitwert.de zu finden.

SEO – Suchmaschinenoptimierung nicht nur für Anfänger

Da Gott und die Welt über SEO (Search Engine Optimization oder zu deutsch: Suchmaschinenoptimierung) schreibt und ich in letzter Zeit immer wieder von Kunden gefragt werde was das den ist und wie wichtig es für die „normale“ Unternehmenshomepage für meine Kunden aus Würzburg sei, dachte ich mir, dass dies ein Artikel wert ist.

Zu aller erst ist es wichtig Suchmaschinenoptimierung (SEO) strikt vom Suchmaschinenmarketing (SEM) zu trennen. Suchmaschinenmarketing wird in aller Regel richtigerweise mit Google AdWords in Verbindung gebracht. (Im Übrigen gibt es ein Tutorial zum Anlegen einer Suchmaschinenmarketing-Kampagne) Aber auch Yahoo! Search Marketing darf wohl in der Zukunft nicht verachtet werden. Zumal die Nutzungszahlen der neuen Suchmaschine von Microsoft mit dem klingenden Namen „Bing“ stetig steigt und hier ebenso auf das Suchmaschinenmarketing-System von Yahoo! zurückgegriffen wird. Sicher stellt dies noch keine Konkurrenz zum Klassiker „AdWords“ dar, aber auch hier wird geklickt und wo geklickt wird darf eine Anzeige nicht fehlen. Noch dazu könnte es sogar etwas günstiger sein als beim Mitbewerber Google. „SEO – Suchmaschinenoptimierung nicht nur für Anfänger“ weiterlesen

Google Analytics Code in CMS Made Simple einfügen

Um Webcontrolling auf einer Homepage basierend auf CMS Made Simple (meiner Meinung nach ein sehr gutes, stabiles und einfaches Content Management System) durchzuführen ist es erforderlich den Google Analytics Code einzubinden.

Hierfür loggen wir uns in die Administrationsoberfläche (Backend) von CMS Made Simple ein. Unter dem Reiter Layout wählen wir nun den Unterpunkt „Templates“ aus. Beim gewünschten Template klicken wir nun auf „Bearbeiten“.

Im unteren Bereich, vor dem body-Tag fügen wir den Analytics Code ein. Damit dieser korrekt von der Template-Engine interpretiert wird ist es nötig literal-Tags vor und hinter den Analytics Code zu setzen.

So sollte das dann aussehen, wenn es fertig ist:

{literal}
<script type=“text/javascript“>
var gaJsHost = ((„https:“ == document.location.protocol) ? „https://ssl.“ : „http://www.“);
document.write(unescape(„%3Cscript src='“ + gaJsHost + „google-analytics.com/ga.js‘ type=’text/javascript’%3E%3C/script%3E“));
</script>
<script type=“text/javascript“>
try {
var pageTracker = _gat._getTracker(„UA-xxxxxx-x“);
pageTracker._trackPageview();
} catch(err) {}</script>
{/literal}
</body>

Googlemail weltweit nicht mehr erreichbar

Es ist wohl einer der schwärzesten Tage in der Googlemail-Geschichte. An kürzere Ausfälle (bis zu 10 Minuten) kann ich mich noch erinnern. Vermutlich war es im August 2008 einfach zu heiß gewesen. Aber heute ist, zumindest für mich, Googlemail seit etwa 4 1/2 (!) Stunden nicht erreichbar.

Zu der unchristlichen Zeit um 4:28 AM (am Morgen -> Eselsbrücke) wurde auch ein Blogpost auf dem offiziellen Google Blog dazu erstellt. Selbstverständlich berichtete auch gleich der GoogleWatchBlog darüber. Denn was wäre der GoogleWatchBlog, wenn sie so etwas nicht „sehen“ würden. Gott-Sei-Dank wird so etwas dort gepostet, denn ich dachte, ich hätte (dank Murphys Law) als alleiniger Googlemail-Nutzer diese Probleme. Dort meldeten sich auf jeden Fall mehrere Nutzer in den Kommentaren und bestätigten den Ausfall.

Auf Chip.de jedoch konnte ich lesen, dass der Dienst grade einmal zwei Stunden nicht erreichbar gewesen sei. Da stellt sich mir die Frage, ob denn im Journalismus noch genügend recherchiert wird?!? Bei mir war Googlemail definitiv um 09:50 (GMT+1) nicht mehr erreichbar. Erst während der Erstellung dieses Artikels läuft es wieder, um genau zu sein seit 14:34 Uhr. 40 Minuten zuvor wurde der Chip Artikel erstellt und behauptete, dass ab da an wieder alles in Ordnung sei. Ein Blick in den GoogleWatchBlog hätte auch gereicht, dort stand der Beitrag bereits um 11:25 Uhr drin. Aber wollen wir mal nicht Haare spalten, immerhin hat Chip passenderweise gleich auf eine Fotostrecke zur Einrichtung des Offline Gmail verwiesen.

Auch der Bericht auf heise.de enthält falsche Informationen: IMAP hätte nach deren Bericht funktionieren müssen, hat es (nach eigenen Erfahrungen) jedoch nicht. Ganz zu schweigen von den falschen Uhrzeiten im Bericht.

Aber ich möchte natürlich auch darauf hinweisen, dass es in diesem Bereich schwer ist die Informationen zu verarbeiten, zumal beide ihre Informationen nicht aus Originärquelle (also von Google selbst) haben.

Auf jeden Fall bin ich froh Googlemail wieder nutzen zu können und werde mir nun doch mal GMail Offline anschauen.

UPDATE: Tja, um 15:03 Uhr geht es schon wieder nicht. Ich denke da scheint ein etwas größeres Problem vorzuliegen. Ich bin gespannt.

AdWords Kosten durch Keyword-Optimierung senken

Immer wieder stolpere ich über Aussagen, dass AdWords doch viel zu teuer sei und es sich dadurch nicht rentiere eine Online-Marketing-Kampagne zu fahren. Leider bewahrheitet sich das Ganze sogar, wenn unbedacht und ohne weiter Optimierung eine Kampagne gestartet wird, indem man einfach zehn Schlagworte eingibt, welche dann auch noch ungeheuer allgemein gehalten sind. Wenn man Wein verkauft und sich dann darauf verläßt, dass bei der Keywordeingabe „Wein“ ausreicht, stellt man schnell fest, dass das Kosten-Nutzen Verhältniss alles andere als stimmig ist. „AdWords Kosten durch Keyword-Optimierung senken“ weiterlesen

Neues Keyword Tool von Google

Mit der Keyword-Recherche steht und fällt eine AdWordskampagne. Hier sollte sehr akribisch vorgegangen werden. MIt den richtigen Keywords (und an dieser Stelle auch ein Hinweis auf die richtigen Anzeigentexte) bekommt man Kunden auf die eigene Webseite bzw. den eigenen Online-Shop.

Im WebresourceDepot wird das Suchwortbasierte Keywordtool kurz vorgestellt. Ein interessantes Feature ist die Möglichkeit der Verknüpfung mit dem AdWords Konto. Ist der Nutzer mit seinem Account eingeloggt und fragt dieselbe Domain ab, welche im AdWords Konto verknüpft ist, werden seine bereits vorhanden Keywords markiert und weitere ergänzende Keywords vorgeschlagen.

Auf den ersten Blick erscheint das Tool nicht für den deutschsprachigen Raum geeignet zu sein, jedoch habe ich bei einem kurzen Test ausschließlich deutsche Keywords vorgeschlagen bekommen, so dass auch hier der Einsatz uneingeschränkt empfohlen werden kann.

Google Keyword Tool

Ist die IP Adresse nun personenbezogenes Datum oder nicht?!?

Die Berichte um datenschutzbedenklichen Einsatz von Webanalysetools reißen nicht ab. Wie in meinem Artikel vom 10. Juli erwähnt soll ja der Einsatz von Google Analytics ein Vertoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz sein.

Der Bundesvergband Digitale Wirtschaft (BVDW) teilt diese Auffassung nicht. Im Bericht von Heise Online stellt der Verband fest, dass ein Hinweis auf der Webseite ausreichend ist um dem §13 TMG genüge zu tun. Auf der Webseite des BVDW geht weißt man auf zwei Gerichtsurteile hin, welche unterschiedlicher nicht sein können. Das Urteil des Amtsgerichts Berlin Mitte (Aktenzeichen: 5 C 314/06) vertritt die Auffassung, dass die IP Adresse personenbezogenes Datum ist. Dem gegenüber steht das erst vor kurzem ausgesprochene Urteil des AG München (Aktenzeichen: 133 C 5677/08 ).

Um es Webseitenbetreiber nicht allzu schwer zu machen und der sinnlossen Abmahnwelle bezüglich irgendwelcher Verstöße gegen das Telemediengesetz entgegenzutreten ist der Trend hin zum letzteren Urteil meines Erachtens wichtig und auch wünschenswert.

Scherpa… Konkurrenz für Google Alert!

Nachdem wir wirklich zwei Monate hart gearbeitet und entwickelt hatten, haben wir nun unser Projektziel erreicht. Zusammen mit zwei Kommilitonen bestand unsere Aufgabe in der Entwicklung eines ASP-Dienstes, welcher Suchergebnisse anhand eines oder mehrerer Suchbegriffe in einem bestimmtem Intervall an den Nutzer per eMail versendet. Wir, und auch erste BETA-Tester, sind der Meinung, dass der Info-Scherpa Dienst durchaus ein ernstzunehmender Konkurrent des Google Alert sein kann.

Während Google Alerts Suchergebnisse sich stark an den Ergebnissen aus dem eigenen Hause richtet, fragt unser Dienst mittlerweile acht verschiedene Anbieter ab und konsolidiert die Ergebnesse entsprechend.

Der Suchdienst ist auch z.B. für Unternehmen interessant, welche gerne wissen möchten, was genau über sie geschrieben wird. Einfach als Suchwort den Unternehmensnamen eingeben und schon bleiben Sie auf dem Laufenden.

Die Scherpa (oder auch Sherpa) sind übrigens ein Volk des Himalaja und deren Männer wurden in den 50er Jahren von Briten als Träger und Führer im Himalaja angeheuert. Genauso wie die Männer dieses Volkes andere durch ein unbekanntes Gebiet geführt hatten so wollen wir mit unserem Dienst Wege durch den Daten- und Informationsdschungel aufzeigen.

Alles weitere steht in den FAQs der Scherpa-Seite. Viel Spaß damit und selbstverständlich wäre ich über Feedback sehr dankbar. Achja, bevor ich’s vergesse: Für das Projekt bekamen wir im Übrigen eine glatte Eins. Das hat uns wieder gezeigt, dass sich Einsatz für’s Studium wirklich lohnt.